Samstag, 13. September 2014

Bozen

13.09.2014

Jetzt ist er also da, der letzte Tag unserer diesjährigen Tour. Ehrlicherweise muss man sagen uns sitzt die Anstrengung der letzten Tag doch noch ziemlich in den Muskeln. vielleicht liegt es daran dass wir nun mehr Ruhe haben, aber uns tut nun doch alles ziemlich weh. Außerdem merken wir dass wir nach all der Stille in den Bergen noch nicht so richtig Lust auf den Lärm und den Trubel einer Stadt haben. Also wird unser Tag in Bozen auch gelassener ausfallen. Zuerst natürlich führt uns der Weg ins Südtiroler Archeologiemuseum wo die Ötzi Sonderausstellung aufgebaut ist. Wir verbringen fast zwei Stunden hier und schauen uns alles - einschließlich der Mumie - in aller Ruhe an. Anschließend, weil es ja gleich um die Ecke ist schlendern wir über Bozens berühmten Obstplatz. Hier werden leckere Köstlichkeiten aus der Region angeboten. Und von hier gehen auch viele enge und wunderschöne kleine Gassen durch die Altstadt. Ein paar von ihnen gehen wir entlang bevor es uns wieder hinauszieht und wir einen ausgedehnten Spaziergang entlang der Talfer machen.


Dom am Waltherplatz - cathedral at Waltherplatz



Siegesdenkmal - triumph arch monument

Ötzi der Eismann - The Iceman

Now the last day of this years journey has arrived. In fairness we have to admit that the strain of the past two weeks still hurts in our muscles. Maybe because we dont strain ourselfes anymore now, it hurts everywhere. Also we notice that, after all the peace and quiet in the mountain regions, we are still not in the mood for the noise and hustle of a city. Our first adress for today is the Museum of Archeology for South Tirol where they have the exhibition for the Iceman. We stay a good two hours and look at everything, including the mummy. Right from there, since it is just down the street we visit the famous "Obstplatz" where you can buy delicious food of the region. A lot of old, narrow alleys cross throughout historic BolzanoFrom here crossing lots of narrow and old alleys througout the historic center of Bolzano, we walk some of them before we leave for a longer promenade at the river Talfer.


kleine Restaurants - small restaurants


Südtiroler Waren auf dem Obstplatz - regional delicacies on the Obstplatz



Den Abend verbringen wir in einem italienischen Restaurant bei einer richtig leckeren Pizza und mit Blick auf den Rosengarten. Dort entlang führt der Fernwanderweg E5 weiter bis er dann schließlich in Verona endet. Wir beschließen hier und jetzt den Weg, beim nächsten Mal, von Bozen aus weiter zu gehen und mit dem Besuch einer Oper von Giuseppe Verdi (hoffentlich Nabucco) in der Arena von Verona abzusschließen. Versprochen !

The evening we spend at an italian restaurant eating perfect pizza with a view across the marvelous Rosengarten. The longdistance trail E5 continues from Bolzano towards the Rosengarten and finaly ends in Verona. So we decide here and now that - next time - we will start here in Bolzano and walk all the way to Verona where we will conclude the trail with the visit of an opera from Guiseppe Verdi (preferably Nabucco) at the arena di Verona. Promise!

Rosengarten

Freitag, 12. September 2014

Meran

Meran  12.09.2014

Da wir uns zwei extra Tage für die Alpenueberquerung genommen hatten und dann noch die zusätzliche Nacht auf der Similaunhütte fehlen uns diese Tage jetzt natürlich am Ende. Wir haben daher beschlossen nicht mehr weiter zu wandern bis nach Bozen sondern den Zug zu nehmen, dadurch bleibt uns noch Zeit das Ötzi-Museum zu besuchen, jetzt wo wir schon an der Fundstelle waren. Auf wirkliches Stadtleben hier in Meran steht uns der Sinn eigentlich auch nicht, viel zu laut, hektisch und voll. Also schultern wir am nächsten morgen nach einem gemütlichen Frühstück unsere Rucksäcke, gehen die 5 Minuten bis zum Schloss Trauttmannsdorff und wandern von dort den sehr schönen Sissi-Rundweg bis hinunter in die Stadt. Es ist ein beschaulicher Weg und vor allem ist es ruhig hier.



Since we took two extra days for crossing the alps and then one extra night at the Similaun lodge we are lacking those days of course now at the end. We decide to take the train to Bolzano instead of walking there, which gives us time to visit the Ötzi-exhibition. Now that we have been at the place where he was found that seems like the right thing to do. We are not in the mood for city life, too loud and to many people, so after a nice breakfast we shoulder our backpacks, walk around the corner to castle Trauttmannsdorff and from there take the very beautiful Sissi-walkway all the way down to the centre. It is an introspective walk with a lot of nice things to see and most of all it is very quiet.







Entlang der Winterpromenade erreichen wir das Kurhaus und von dort, nach einer kleinen Erfrischung in einem Eiscafé den Bahnhof. Unser Zug ist schon da und bringt uns nicht mal einer Stunde nach Bozen. Heute sind wir besser vorbereitet und haben zumindest schon mal eine Unterkunft. Ein wenig umherirren ist zwar wieder der Fall aber es geht recht gut. Durch die Altstadt, über die Talferbrücke sind wir in etwa 20 Minuten angekommen in unserem Hotel im Vorort Gries.
Unterwegs sind wir am Museum schon vorbeigelaufen und wissen daher wo wir morgen den Tag beginnen wollen.

Along the winter promenade we reach the city center and from there,  after a short break with some icecream, the railway station. Our train is already here and takes us  to Bolzan oin less than an hour. Today we are a little better prepared, at least we have a place to sleep for the night. We have to ask for the way a few times anyways. Through the old center of Bozen, across the Talfer-Bridge we arrive after about 20 minutes walk at our hotel in the suburbs. We had to pass the exhibition once so we already know where we start the day tomorrow.





Donnerstag, 11. September 2014

Abstieg nach Vernagt und Fahrt nach Meran

11.09.2014

Anna hat extrem schlecht geschlafen, sie hatte das obere Bett in unserem 6-Bett Zimmer und hatte in der Nacht irgendwie Probleme zu atmen und Herzrasen. Später beim Frühstück erklärt uns ein Alpinist dass man bei einer Höhe wie hier und in einem vollen Zimmer möglich niemals die oberen Betten belegen soll wenn man gut schlafen will. Das werden wir uns sicher merken weil es war für Anna wirklich sehr unangenehm. 
Der Schnee von letzter Nacht eine kleine Schicht Raureif auf allem gelassen und heute morgen scheint wieder wundervoll die Sonne. Der erste Teil des Abstieges erfolgt an einer Felswand und da es sehr steil bergab geht verlieren wir sehr schnell an Höhe. Iris hatte große Angst vor diesem Stück (Absteigen an einer Felswand!! ) aber es stellt sich als nicht so schlimm wie befürchtet heraus. 

Raureif - white frost


Anna had a very bad night, She had one of the upper beds in our 6-bed-room and woke up in the night due to shortness of breath and a fast beating heart. It was really freaking her out and we learned at breakfast later that if you sleep at an high altitude like here you should never take an upper bed if the room is full, because the oxygen level is lower. Well, we will for sure not do that again.
The snow from last night left a white frost everywhere but today is once again a bright sunny day. The first part of the descent is at the side of a steep wall and due to this fact we lose altitude really fast. Iris was very afraid of this part (climbing down a wall !!) but it turned out not to be as bad as expected. 

Der Vernagt Stausee ist in Sicht - The Vernagt barrier lake is in sight

Ein letzter Blick zurück - a last look back

Der Rest des Abstiegs ist eigentlich ohne große Schwierigkeiten und auch nicht mehr besonders steil. Vielleicht gerade deshalb hat die Konzentration nachgelassen und Iris wäre um ein Haar an einem Wasserfall abgestürzt. Das hätte ja nun gerade noch gefehlt am letzten Tag. Knapp drei Stunden dauerte der Abstieg und dann waren wir am wunderbar blauen Vernagt Stausee. Nach einer kleinen Brotzeit mit herrlich frischem Brot und Bergkäse und einem Stück Apfelstrudel nahmen wir den Bus nach Meran. Der erste Bus nahm uns nicht mit und der Busfahrer war auch echt schlecht gelaunt, aber beim zweiten Bus ging alles gut.

The rest of the trail was not very difficult and maybe because of that the attention was kind of gone. Close to a cascade Iris almost fell down into it and we sure did not need an accident like that after all the difficult part we had to walk. 
It took almost 3 h to reach the blue Vernagt barrier lake and after a break with fresh bread and home made mountain cheese and  Apfelstrudel we took the bus to Meran. The first bus did not take us and the driver was very unfriendly and in a bad mood but the second bus was no problem at all.


In Meran angekommen waren wir von den Geräuschen und der Hektik der Stadt vollkommen überfordert. Es war heiß und voll und wir hatten keinen Plan und keine Unterkunft. Also mußten wir die Touristeninformation finden und versuchen dort irgendwo ein Zimmer zu organisieren. Iris war total überfordert und den Tränen nahe und wäre am liebsten mit der nächsten Seilbahn wieder in die Berge gefahren. Aber schließlich haben wir ein sehr, sehr schönes kleines Hotel am Rande der Stadt in sehr ruhiger Lage gefunden und nach einer Dusche und etwas Entspannung sah die Welt wieder besser aus. Von hier aus haben wir dann noch schnell unsere Unterkunft für Bozen gebucht dass wir dort nicht wieder so planlos ankommen. Gleich um die Ecke gab es köstliche Pizza um den Tag abzurunden.

Arriving in Meran with all the noise and hustle and bustle of a city brought us to our limit. We had no place to stay and no idea where to go. So we had to find the tourist information office and try to organize a room through them. Iris was completely overstrained and close to tears and wanted to take the next cablecar up to the mountains again, but we managed to find a very lovely small hotel in a quite neighbourhood in a suburb of Meran. After a shower and a little relaxation the day looked good again. We immediately booked our room in Bolzano so we would not have to go through this again. Right around the corner was a pizza restaurant where we went to complete the day.


Kosten: Hotel Annabell (Obermais, Meran) DZ mit Frühstück 120,00 Euro 

Mittwoch, 10. September 2014

Similaun

10.09.2014

Nach einer ruhigen Nacht machen wir uns auf den Weg zu unserem höchsten Punkt der Wanderung, der Similaunhütte (3019 m).  Es ist ehrlich gesagt wieder nur ein wirklich kurzes Stück von ungefähr 2 Stunden Gehzeit aber wir wollen heute noch zur Fundstelle des Ötzi aufsteigen und daher ist das gerade richtig. Das Wetter ist nicht gerade gut als wir aufbrechen und so ungefähr auf halber Strecke kommt vom Tal hinter uns wirklich sehr viel Nebel herauf. Wir beeilen uns also gewaltig und dann sind plötzlich - vor dem Gletscher - keine Markierungen mehr zu sehen. Glücklicherweise sind wir hier nicht allein sondern es stehen noch 4 andere sehr verwirrte Wanderer herum und schauen sich um. Es hilft nichts, wir müssen da irgenwie rüber denn ganz drüben, auf der anderen Seite, können wir wieder eine Markierung erkennen. Mit, zugegeben, ein wenig Herzklopfen betreten wir den Gletscher. Es ist ein merkwürdiges Gefühl auf dem Eis zu laufen und an manchen Stellen kann man in das Eis hineinsehen. Uns wird plötzlich auch bewusst wie alt das Eis bereits ist.


Von hier kommen wir - this is where we came from

Dahin wollen wir - this is where we want to go

Today we will arrive at the highest point of our mountain tour, the Similaun lodge (3019 m). It is actually only an easy 2 h walk from were we slept but, since we want to climb up to the place where they found the Iceman Ötzi, this is perfect for us. The weather is not realy that great and half way along there is a very thick fog coming up from the valley so we try to hurry up. But then, the marking of the trail suddenly stops. Just as we reach the glacier there is no marking anywhere. Fortunately we are not alone, with us are about 4 other hikers looking around in confusion. Wether we want to or not, we have to cross the glacier because far on the other side we can just about see the marking again.
I have to admit, our hearts beat a little faster as we cross over. It is kind of a strange feeling especially since at some places you can look deep into the ice. We think about how old this ice must be.

über den Gletscher - crossing the glacier

Spalten im Eis - crevasse at the glacier


hier sind wieder Markierungen - here we have markings again !

Die Similaunhütte ist fast wie ein kleines Hotel und die Schlafräume sind sehr liebevoll gestaltet. Wir teiles unseres mit 4 weiteren Alpinisten die morgen früh den Similaungipfel besteigen wollen. Hier oben ist die Anzahl der Männer deutlich mehr als die der Frauen. Man erkennt es auch schon an den Duschen und Toiletten. für Frauen gibt es gerade mal eine Dusche, zwei Waschbecken und drei Toiletten. Die Männer haben einen Saal (!). Bergsteigen ist wohl immer noch eine Männerwelt.

Schlafraum - sleeping quarters
The Similaun lodge is almost like a small hotel and the sleeping quarters are decorated with love. We share the room with 4 more alpinists, they want to go to the peak of the Similaun tomorrow. Wow! Anyway we can see that the world up here seems to be more of a 'men's world'.  for example for the women there is simply one shower, two sinks and three toiletts while the men have a big room full of it (!).

Esszimmer der Hütte - Dinner hall of the lodge

Der Weg zum Ötzi - The way to Ötzi

Früh am Nachmittag, nachdem das Wetter nach einem Schneeschauer wieder aufgeklart ist, machen wir uns auf den Weg zur Ötzi-Fundstelle. Um dorthin zu gelangen müssen wir über einen Grat und einen gut zu gehenden Steig klettern und mehrere große Schneefelder überqueren. Es ist aufregend denn an vielen Stellen gibt es steile mit Seilen gesicherte Kletterpassagen.  Die Aussicht ist atemberaubend und mehr als einmal bleiben wir stehen und schauen uns einfach um. Und dann schließlich sehen wir die 4 m hohe Steinpyramide die an der Fundstelle gebaut wurde. Zurück müssen wir uns ziemlich beeilen da wieder eine Nebelwand heraufzieht und Iris nicht den Grat im nebel gehen möchte. Kaum sind wir an der Hütte wieder angekommen fängt es an zu schneien. Perfektes timing.



Early in the afternoon, the weather cleares again after a small snow shower, we start the ascent to the place of discovery of the Iceman. To get there we have to climb up some 190 m and cross some large snowfields. It's exciting because some places are realy steep and we have to climb with the help of the ropes. But we have a spectacular view, it is really breathtaking, and sometimes we just have to stop and enjoy. And then we see the 4 m high pyramid of stone they build at the place where the  mummy was found. On our way back we have to hurry because once again a wall of fog is coming up and just as we reach the lodge it starts to snow again. Perfect timing.


Ötzifundstelle - this is where the Iceman was found


Wir sind ein klein wenig melancholisch heute denn das wird unser letzter Tag im Hochgebirge sein. Mit 3210 m haben wir unseren höchsten Punkt erreicht und wir beenden diesen Teil des Berichtes mit einem Bild der unglaublichen Aussicht von genau diesem höchsten Punkt. Morgen beginnt für uns der Abstieg ins Tal und - da dort die Dolomiten beginnen - unsere abenteuerliche Alpenüberquerung findet ein Ende. 

We are a little melancholic today since this is our last day in the high mountains. With 3210 m we have reached our highest point and we end this part of the report with a picture of the breathtaking view of this very point. Tomorrow we will start the descent down into the valley and then, as this is where the dolomites begin, our adventure of crossing the alps on foot will officially be over.



Atemberaubend schön - breathtaking view



Kosten: Übernachtung pro Person 26,00 Euro
              Frühstück 11,00 Euro pro Person


Dienstag, 9. September 2014

Vent - Martin Busch Hütte - Similaunhütte

09. 10.2014

Da wir in Vent übernachtet haben ist der heutige Tag wirklich nur sehr kurz, denn wir wollen heute nur bis zur Martin-Busch-Hütte aufsteigen. Der Weg dorthin ist nur gut 2 Stunden was bedeutet wir können heute ein wenig länger schlafen und ausgiebig frühstücken. Es ist strahlender Sonnenschein als wir uns auf den Weg machen und auf einem wunderschönen breiten Wanderweg hinaufgehen. Weit vor uns können wir den schneebedeckten Gipfel des Similaun sehen - unser morgiges Ziel.

Blick zurück auf Vent - looking back to Vent

Ötzi's Göttin - Ötzi Goddess
Since we stayed in Vent for the night we have a very short day today because we only want to reach the Martin-Busch-Lodge. The walk there is only about 2 h so we can sleep in a little and have a nice breakfast at the hotel. It's a beautiful sunny day and a nice and comfortable trail leading up to the lodge. In the distance we can see the snowcapped  peak of the Similaun - where we will be going tomorrow for the highest point of our journey.


Der Gipfel des Similaun - The peak of Similaun

Die Hütte ist groß und ordentlich mit sauberen Waschräumen und heißen Duschen. Wir haben ein 4-Bett Zimmer und teilen es mit zwei Wanderern. Im Laufe des Tages füllt sich das Haus und die meisten die ankommen sind Bergsteiger. Es wird ein unterhaltsamer Abend im Gastraum und es ist gemütlich und warm hier drin. Draußen regnet es und sehr dichter Nebel zieht auf. Hoffen wir dass es morgen wieder besser ist.

The Lodge is big and clean, with very decent showers and hot water. We have a room with 4 beds and share it with two other alpinists. During the day there are more and more people coming and most of them are mountaineers up here. The evening we spend in the main room with all the others and it is very entertaining. Outside it since started to rain and a thick fog is everywhere. Lets hope that tomorrow it will be gone.



Kosten: Zimmerlager 15,00 Euro pro Person (DAV-Mitglied)
             Frühstück 8,50 Euro pro Person

Montag, 8. September 2014

Braunschweiger Hütte - Vent

08.09.2014

Wie schon befürchtet war die Nacht alles andere als bequem. Die Matratze war einfach zu dünn.
Anna hat einen sehr verspannten Nacken und das ist schlecht wenn man einen Rucksack tragen muß.
Beim Frühstück herrscht Chaos denn die Hütte ist sehr voll und wir brechen schon um kurz vor 7.00 Uhr auf. Wir haben noch gestern Abend beschlossen heute vom normalen E5 abzuweichen und statt dessen die Variante über den Similaun zu nehmen. Der Weg über das Pitztaler Jöchl ist wegen Schnee nicht so gut, also brechen wir im ersten Morgenlicht auf um den schmalen, steilen und teilweise mit Seilen gesicherten Weg  zum Rettenbachjoch (2990 m) aufzusteigen. Oben angekommen müssen wir auf der anderen Seite die Seilbahn nehmen da der Weg hinab nicht passierbar ist. Dann geht es mit einem Taxi durch den Rosi-Mittermaier-Tunnel bis zum Parkplatz am Tiefenbachferner.

Blick zurück auf die Braunschweiger Hütte - Looking back at the Braunschweiger Hütte

Rettenbachgletscher - Rettenbachglacier
                            



It turned out to be a very uncomfortable night, like we feared it would be, due to the very thin mattress, and Anna has a lot of pain in the neck wich is bad since she has to carry her backpack. At breakfast there is chaos because there have been  a lot of people here for the night and so we already leave before 7 a.m. Already last night we had decided that we would change from the normal E5 route to an alternativ route crossing over at the Similaun. So this morning we start at the first light of day with the small, steep and partially secured with ropes, path across the Rettenbachjoch (2990 m). After we reach the top we have to take a cablecar down because the trail is impassable and then we drive with a cab through the Rosi-Mittermaier-Tunnel to the parking lot of Tiefenbachferner.





Weiter geht es  über den Venter Höhenweg den wir gehen werden bis zum Bergsteigerdorf Vent. Es ist ein sehr, sehr schöner, gut begehbarer Wanderweg. Wir sind fast alleine unterwegs und da das Wetter wirklich schön ist haben wir eine phantastische Aussicht. Wir staunen wieder über die unterschiedlichen Landschaften durch die uns der Weg bisher schon geführt hat. Unsere Mittagsrast machen wir  an einem einsamen Bergsee. Es ist ein schöner Tag. 

The next part of the way is called Venter Höhenweg and will lead us all the way to a small mountain village called Vent (obviously). It is a nice and easy to walk trail and we are almost alone for most of it. The weather is great and we have a spectacular view. It is amazing how many different landscapes we have seen over the course of this journey. Today, our lunchbreak is close to a small and secluded lake. It is a beautiful day.


Schafe! - sheep!



Vent kann man schon sehen - You can see Vent from here

Bald nach der Mittagsrast beginnt der Abstieg nach Vent der sich ziemlich hinzieht. Kurz vor dem Ende wird der Weg auch wieder matschig, wahrscheinlich weil wir wieder durch Weideland kommen. Als wir in Vent ankommen beginnt es zu regnen Also gehen wir nicht weiter sondern nehmen ein Zimmer in einem Hotel. Die nächsten zwei Nächte werden wir dann wieder in Hütten verbringen.  Wir müssen auch ein paar Einkäufe erledigen denn unsere Vorräte sind ziemlich aufgebraucht. Annas Nacken tut sehr weh und sie freut sich auf ein heißes Bad. Und als wir am Abend im Hotel essen sitzt da auch wieder die Schulklasse aus Hamburg. Sieht wohl so aus als werden wir morgen und auch übermorgen mit ihnen gemeinsam verbringen.

Soon after the lunchbreak we begin our descent towards Vent. Shortly before we reach the town the trail is muddy again, maybe because we now walk through meadows once again. By the time we reach Vent it is raining, so we do not walk any further but take a room in the first hotel we find. The next two nights will be lodges again. We also have to do a little shopping for groceries since our supplies are nearly gone. Anna's neck hurts a lot and she is looking forward to a hot bath tonight. At dinner at the hotel we meet the schoolkids again. Looks like we will be together tomorrow and the day after as well.



Kosten: Hotel Alt Vent DZ/Bad und Halbpension 59.00 Euro pro Person