Donnerstag, 11. September 2014

Abstieg nach Vernagt und Fahrt nach Meran

11.09.2014

Anna hat extrem schlecht geschlafen, sie hatte das obere Bett in unserem 6-Bett Zimmer und hatte in der Nacht irgendwie Probleme zu atmen und Herzrasen. Später beim Frühstück erklärt uns ein Alpinist dass man bei einer Höhe wie hier und in einem vollen Zimmer möglich niemals die oberen Betten belegen soll wenn man gut schlafen will. Das werden wir uns sicher merken weil es war für Anna wirklich sehr unangenehm. 
Der Schnee von letzter Nacht eine kleine Schicht Raureif auf allem gelassen und heute morgen scheint wieder wundervoll die Sonne. Der erste Teil des Abstieges erfolgt an einer Felswand und da es sehr steil bergab geht verlieren wir sehr schnell an Höhe. Iris hatte große Angst vor diesem Stück (Absteigen an einer Felswand!! ) aber es stellt sich als nicht so schlimm wie befürchtet heraus. 

Raureif - white frost


Anna had a very bad night, She had one of the upper beds in our 6-bed-room and woke up in the night due to shortness of breath and a fast beating heart. It was really freaking her out and we learned at breakfast later that if you sleep at an high altitude like here you should never take an upper bed if the room is full, because the oxygen level is lower. Well, we will for sure not do that again.
The snow from last night left a white frost everywhere but today is once again a bright sunny day. The first part of the descent is at the side of a steep wall and due to this fact we lose altitude really fast. Iris was very afraid of this part (climbing down a wall !!) but it turned out not to be as bad as expected. 

Der Vernagt Stausee ist in Sicht - The Vernagt barrier lake is in sight

Ein letzter Blick zurück - a last look back

Der Rest des Abstiegs ist eigentlich ohne große Schwierigkeiten und auch nicht mehr besonders steil. Vielleicht gerade deshalb hat die Konzentration nachgelassen und Iris wäre um ein Haar an einem Wasserfall abgestürzt. Das hätte ja nun gerade noch gefehlt am letzten Tag. Knapp drei Stunden dauerte der Abstieg und dann waren wir am wunderbar blauen Vernagt Stausee. Nach einer kleinen Brotzeit mit herrlich frischem Brot und Bergkäse und einem Stück Apfelstrudel nahmen wir den Bus nach Meran. Der erste Bus nahm uns nicht mit und der Busfahrer war auch echt schlecht gelaunt, aber beim zweiten Bus ging alles gut.

The rest of the trail was not very difficult and maybe because of that the attention was kind of gone. Close to a cascade Iris almost fell down into it and we sure did not need an accident like that after all the difficult part we had to walk. 
It took almost 3 h to reach the blue Vernagt barrier lake and after a break with fresh bread and home made mountain cheese and  Apfelstrudel we took the bus to Meran. The first bus did not take us and the driver was very unfriendly and in a bad mood but the second bus was no problem at all.


In Meran angekommen waren wir von den Geräuschen und der Hektik der Stadt vollkommen überfordert. Es war heiß und voll und wir hatten keinen Plan und keine Unterkunft. Also mußten wir die Touristeninformation finden und versuchen dort irgendwo ein Zimmer zu organisieren. Iris war total überfordert und den Tränen nahe und wäre am liebsten mit der nächsten Seilbahn wieder in die Berge gefahren. Aber schließlich haben wir ein sehr, sehr schönes kleines Hotel am Rande der Stadt in sehr ruhiger Lage gefunden und nach einer Dusche und etwas Entspannung sah die Welt wieder besser aus. Von hier aus haben wir dann noch schnell unsere Unterkunft für Bozen gebucht dass wir dort nicht wieder so planlos ankommen. Gleich um die Ecke gab es köstliche Pizza um den Tag abzurunden.

Arriving in Meran with all the noise and hustle and bustle of a city brought us to our limit. We had no place to stay and no idea where to go. So we had to find the tourist information office and try to organize a room through them. Iris was completely overstrained and close to tears and wanted to take the next cablecar up to the mountains again, but we managed to find a very lovely small hotel in a quite neighbourhood in a suburb of Meran. After a shower and a little relaxation the day looked good again. We immediately booked our room in Bolzano so we would not have to go through this again. Right around the corner was a pizza restaurant where we went to complete the day.


Kosten: Hotel Annabell (Obermais, Meran) DZ mit Frühstück 120,00 Euro 

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